die Krux mit der Unternehmensnachfolge

Man geht durch vertraute Straßen und da, wo es immer diese tollen Dinge gab, da hängt diese Schild in der Tür: „Geschlossen“.

Man stutzt, ist verwirrt und fühlt sich irgendwie auch fast betrogen. Wie, da ging man doch immer hin, wenn man mal wieder bei der Familie zu Besuch war. Ein Bestandteil der eigenen Kindheit. Man denkt, „was soll das heißen: Geschlossen. …Einfach so??“.

Es ist bekannt, dass viele UnternehmerInnen sich zu spät darum kümmern, wie es mit ihrem Geschäft, Betrieb, Werkstatt weitergehen wird, wenn sie selber sich aus dem Alltagsgeschäft heraus ziehen wollen oder z.B. gesundheitlich bedingt, müssen.

Andererseits gibt es viele UnternehmerInnen, die vieles versucht haben und keine andere Lösung, als die Schließung sehen. Sie stehen dann mit mehr weinendem als lachendem Auge den Kunden gegenüber, die sie anscheinend erst dann vermissen, wenn sie aufhören mussten.

Der Anteil an inhaber- und familiengeführten Unternehmen beträgt 95% der deutschen Wirtschaft. Es ist – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Frage der Zeit, dass für jedes dieser Unternehmen die Frage auftaucht: Wie und mit wem geht es weiter?

Für den Zeitraum 2010 bis 2014 stehen lt. Institut für Mittelstandsforschung 220.000 Betriebe vor der Frage, wie geht es weiter. Das bedeutet 1,4 Mio. Arbeitsplätze.
Damit nimmt das Thema erst an Fahrt auf. Denn das sind nur 3% aller familien- und inhabergeführten Unternehmen Deutschlands.

 Das Thema Nachfolge klingt nicht nach „Juchhu“, sondern eher nach „Oh je“.

Sicherlich ist das einer der Gründe, warum sich Unternehmer und Unternehmerinnen nicht gerne darum kümmern.
Es geht darum, Ideen, Lösungen, Antworten und Möglichkeiten zu finden, wie die eigene Nachfolge gestaltet werden kann. Hinter der Überschrift „Nachfolge“ steht immer die Frage: Wie kann ich mein Unternehmen nachhaltig und sicher aufstellen?  Für mich, mein Unternehmen, meine Mitarbeiter, meine Kunden?  Also ein Thema, das jeden UnternehmerIn  jederzeit angeht und somit ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensstrategie.

Natürlich kann es auch wichtig sein, genau dieses Thema nicht öffentlich zu machen.

Denn es verunsichert Mitarbeiter, Kunden und Lieferanten und macht es einem möglichen Nachfolger schwerer. Aber wie können dann überhaupt Übergeber und potentielle Nachfolger zusammen finden?

Wann immer Menschen auf Fragen Antworten finden, dann haben sie vorher nach Informationen gesucht, nach Beispielen. Haben eigene Überlegungen angestellt und sich mit anderen Menschen besprochen. Austausch und Vernetzung sind wichtig, damit sich Ideen und Lösungen entwickeln können.

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